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F5: DDoS-Angriffe hatten Europa 2016 im Griff

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Häufigkeit und Komplexität der Attacken zwingen europäische Unternehmen zu stärkeren Sicherheitsmaßnahmen, aktuelle Zahlen des F5 Networks EMEA Security Operations Center zeigen Aktionsbedarf


F5 Networks
 hat neue Zahlen veröffentlicht, welche die steigende Skalierung und Intensität von Cyber-Angriffen in Europa zeigen. Alleine das in Warschau ansässige

Security Operations Center (SOC) von F5 hat 8.536 Fälle von DDoS-Angriffen bearbeitet und entschärft. Es bietet rund um die Uhr Forschungs- und Sicherheitsservices in Bezug auf DDoS-Attacken, Betrugsversuche und Web Application Firewalls (WAF). 

Einer der untersuchten Angriffe gehörte zu den weltweit größten – eine 448 Gbps UDP/ICMP Fragmentierungsflut, die zur Nutzung von mehr als 100.000 IP-Adressen verschiedener Regionen bestimmt war. Dieser Vorfall belegt den wachsenden Trend zur weltweiten Koordination, um die maximalen Auswirkungen zu erzielen. Der Datenverkehr für IP-Angriffe stammt größtenteils aus Vietnam (28%), Russland (22%), China (21%), Brasilien (15%) und den USA (14%).

„Das EMEA Security Operations Center hat seit seiner Eröffnung im September 2015 ein deutliches Wachstum festgestellt und wird durch die Explosion der Attacken in der gesamten Region angetrieben sowie von Unternehmen, die sich nun auf das Schlimmste vorbereiten möchten“, sagt Kamil Wozniak, F5 SOC Manager. 

Von Oktober bis Dezember 2016 hat das SOC einen Anstieg der von DDoS-Angriffen betroffenen Kunden um 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum festgestellt. Die WAF-Kunden nahmen um 136 Prozent zu und die von Betrugsversuchen betroffenen um 88 Prozent. User Datagram Protocol (UDP)-Fragmentierung war der am häufigsten beobachtete Typ an DDoS-Attacken im abgelaufenen Quartal (23% aller Angriffe), gefolgt von DNS-Spiegelungen, UDP Floods (jeweils 15%), Syn Floods (13%) und NTP-Spiegelungen (8%).

„Angesichts des Wachstums und der Verschiedenartigkeit der neuen DDoS-Techniken bleibt es oft unklar, ob ein Unternehmen angegriffen wurde“, sagt Ralf Sydekum, Techncial Manager DACH bei F5 Networks. „Daher ist es umso wichtiger sicherzustellen, dass der Datenverkehr ständig auf Unregelmäßigkeiten geprüft wird und Unternehmen die Möglichkeit besitzen, schnell zu reagieren. Den besten Weg bietet die Einführung einer Anti-DDoS-Strategie über mehrere Ebenen, die Anwendungen, Daten und Netzwerke schützen kann. Dies ermöglicht die Erkennung von Angriffen und automatische Prozesse. Dabei werden Aufgaben vom eigenen Rechenzentrum in die Cloud verlagert und wieder zurück – je nach Bedarf.“

Kurzprofil F5 Networks
F5 (NASDAQ: FFIV) bietet Lösungen für eine durch Applikationen gekennzeichnete Welt. F5 unterstützt Unternehmen bei der Skalierung von Cloud-Systemen, Rechenzentren und Software Defined Networks (SDN), um Anwendungen und die zugehörigen Dienste jeder Person, jederzeit und überall optimal bereitzustellen. Die Lösungen von F5 erweitern die IT durch eine offene, skalierbare Struktur und unterstützen durch ein starkes Netzwerk aus Partnern und Allianzen der führenden Technologie- und Rechenzentrenanbieter. Dieser Ansatz garantiert Kunden das jeweils passende Infrastrukturmodel für gegenwärtige und zukünftige Anforderungen. Führende Konzerne und internationale Unternehmen, Service Provider sowie Institutionen des öffentlichen Dienstes und Verbrauchermarken verlassen sich auf F5, um bei Cloud-, Security- und Mobility-Trends immer einen Schritt voraus zu sein. 

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter http://www.f5.com/de.


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